Einfach und schnell ‒ Vegane Misosuppe aus 4 Zutaten

Vegane Misosuppe aus Gemüsebrühe

Mein Misosuppe-Rezept erhebt keinen Anspruch auf traditionelle Richtigkeit. Viel mehr möchte ich euch eine schmackhafte Suppe zeigen, die schnell zubereitet ist und ohne Fischsud auskommt, also vegan ist. Den fischigen Geschmack hat man durch die Algen sowieso schon ausreichend wie ich finde.

Misosuppe mit Gemüsebrühe ist zwar nicht traditionell, dafür aber schnell zubereitet und vegan.

Zutaten für 2 bis 4 Portionen:

  • 400 ml Gemüsebrühe (nicht zu stark konzentriert, da die Suppe sonst zu salzig wird)
  • 2 g getrocknete Algen (Wakame)
  • 40 g Miso-Paste (ggf. weniger, wenn die Gemüsebrühe sehr kräftig ist)
  • 100 g Seidentofu

Die Zutaten sollten sich problemlos in jedem Asia-Shop finden lassen. Wir haben einen sehr kleinen Laden um die Ecke und selbst der hat davon alles in mehreren Varianten vorrätig.

Anstelle der Gemüsebrühe wird traditionell Dashi verwendet. Dabei handelt es sich um einen Fischsud, der aus einem Dashi-Pulver angerührt wird. Es gibt auch vegane Varianten, z.B. Kombu Dashi. Natürlich kann man den Sud auch selbst herstellen.

Von der Miso-Paste bleibt meist einiges übrig. Weitere (vegane) Rezepte zum Aufbrauchen eurer Paste findet ihr z.B. bei Wagashi Maniac.

Vorbereiten der Algen

Warnung vorab: Wenn ihr das erste Mal Algen einweicht, kommt euch die Menge (wie mir) wahrscheinlich viel zu wenig vor. Nach dem Einweichen sind die Stückchen allerdings bis zu 10 Mal so groß. Nehmt also nicht zu viel davon, sonst habt ihr am Ende Wakame-Salat ‒ wobei, ist auch lecker.

Bei der Zubereitung dieser Miso-Suppe nehmen die Algen wohl die meiste Zeit in Anspruch, da sie erst eingeweicht werden müssen. Dafür füllt ihr einfach 2 g getrocknete Algen in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Ich habe nur so viel Wasser verwendet, damit alles bedeckt ist.

Das Einweichwasser kann man durchaus als Grundlage für die Suppe nehmen, in dem ihr diese (vorher die eingeweichten Algen rausnehmen) aufkocht und eure Gemüsebrühe daraus herstellt. Mir war der Geruch allerdings zu fischig, weshalb ich das Einweichwasser weggeschüttet und stattdessen Gemüsebrühe aus dem Glas genommen habe.

Zubereitung der Misosuppe

Die mittlerweile immens gewachsenen Algen stehen bereit. Jetzt können wir mit der Zubereitung der Misosuppe beginnen. Sie sollte idealerweise gleich nach dem Kochen verzehrt werden, also kramt schonmal euren Lieblings-Anime raus, damit ihr die heiße Suppe gleich verputzen könnt.

Lasst die Gemüsebrühe zusammen mit den Algen eine halbe Minute aufkochen. Währenddessen schneidet ihr den Seidentofu in Stücke. Sie dürfen ruhig etwas großer sein, da der cremige Tofu ohnehin gern in der Suppe zerfällt. Gebt ihn behutsam in die Brühe, sobald ihr die Temperatur runtergedreht habt und sie nicht mehr sprudelnd kocht.

Jetzt wird der Topf vom Herd genommen, da die Suppe nicht mehr kochen darf ‒ die Miso-Paste würde durch Kochen ihr Aroma verlieren. Damit sich keine Klümpchen bilden, habe ich die Miso-Paste zusammen mit ein paar Löffel heißer Brühe in einer kleinen Tasse verrührt und dann erst in den Topf gegeben.

Die Flockenbildung in der Misosuppe ist ganz normal und sogar erwünscht.

Itadakimasu! Guten Appetit!

Über den Autor

Kim-Alexandra Nagy ist Gründerin dieses Blogs und Mediengestalterin mit Leib und Seele.

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